Case: Mehrwert und Differenzierung durch Erlebnis

Anwendung unserer Erlebnis-Toolbox für eine Publikumsmesse

„bruhn+partner überzeugen durch fundierte Analysen, innovative und überraschende Lösungsansätze und eine pragmatische Herangehensweise bei der Umsetzung von Projekten. Sie denken „out-of-the-box“ und kombinieren Analytik und Kreativität auf ideale Weise. Dadurch entstehen substantielle Ergebnisse und eine äusserst spannende Zusammenarbeit, die nicht zuletzt auch Spass macht.“

Didier Peier, Managing Director Trade Fairs & Consumer Shows, MCH Group

Was tun, wenn über das Angebot keine Differenzierung mehr gelingt? Viele Unternehmen setzen dabei auf Erlebnisorientierung.

Aber was macht Erlebnisse aus? Welche Arten von Erlebnis gibt es? Wie misst man Erlebnis? Und vor allem: Wie entwickelt und optimiert man Erlebnisse? Erlebnisorientierung ist schneller gesagt als getan.

Wir haben dazu ein systematisches Vorgehen entwickelt, das auch bei der Züspa, einer der grössten Publikumsmessen in der Schweiz, erfolgreich zur Anwendung kam.

 

Wir wollen Erlebnis! Aber was heisst das eigentlich?

… zuerst müssen wir Erlebnis verstehen und konzipieren können.

Zuerst gilt es, zu verstehen, was überhaupt ein Erlebnis für den Kunden in der jeweiligen Branche ausmacht.

Um herauszufinden, was das Messeerlebnis bei der Züspa ausmacht, haben wir mit Hilfe von Tiefeninterviews Stärken und Schwächen analysiert und übergeordnete Erlebnisdimensionen definiert. Nebst dem Einkaufserlebnis tragen beispielsweise das Lernerlebnis sowie das Begegnungsrlebnis (Interaktion und soziales Aufeinandertreffen) genauso dazu bei, dass der Besucher das Gefühl bekommt, etwas erlebt zu haben.

 

… nächster Schritt; Erlebnis messen und benchmarken

In einem quantitativen Messmodell werden die Erlebnisdimensionen operationalisert und die Erfassung des wahrgenommenen „Experince Value“ ermöglicht. Die Messung zeigt auf, welche Erlebnisdimensionen wie gut wahrgenommen werden und wie stark sie Plan- und Spontankäufe der Besucher beeinflussen.

 

… und zuletzt; Erlebnisse optimieren und neue entwickeln

Um aufgrund dieser Ergebnisse neue, innovative und einzigartige Ideen für Kunderlebnisse zu kreiereren, braucht es einiges an kreativer Denkleistung. Neben Workshops mit Mitarbeitern und Kunden ziehen wir deshalb gerne branchenfremde Experten hinzu, um das „out-of-the-Box-Denken“ anzuregen. Bei der Züspa entwickelten unter anderem Live Marketing-Spezialisten, Photographen, Dekorationsgestalter und Bierbrauer gemeinsam Erlebnis-Innovationen.

Daraus entstanden Ideen für kuratierte Themenwelten, an die das Ausstellerkonzept angepasst wurde.

 

Das bei der Züspa entwickelte Messmodell zur Bewertung der Erlebnisse aus Kundensicht wurde mittlerweile auf andere Messen übertragen, so dass ein direktes Benchmarking vorgenommen werden kann.

Toolbox Erlebnismanagement

  • Experience Insight: Identifikation von Bedürfnissen und Potenzialen mittels qualitativer Tiefeninterviews. Ableitung eines individuellen Experience-Management-Modells.
  • Experience-Value-Messung: Messmodell zum Tracking des Erlebnis-Values, Messung einzelner Erlebnis-Dimensionen, Identifikation von Stärken und Schwächen sowie Erlebnis-Barrieren.
  • Branchenübergreifende Experience-Workshops: Konzeption von Massnahmen und Optimierung des Erlebnisses durch branchenfremde, kreative Köpfe in Form von Workshops.